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Willkommen

Liebe Naturfreunde,

Ihr Interesse an Produkten zum Schutz der Natur im eigenen Garten freut uns sehr, denn leider sehen heutzutage Gärten zumeist aus wie Fußballplätze, eine völlig monotone, öde Rasenlandschaft, ohne jede Form natürlicher Bepflanzung.

Alles was nicht der Norm entspricht gilt als unordentlich und unaufgeräumt, dabei sind es genau die kleinen "unaufgeräumten" Ecken, die einem Garten Leben einhauchen.
Büsche und Bäume werden häufig auf ein Maß zurückgestutzt, dass man meinen könnte, die Besitzer hätten Angst davor das Ihnen die Pflanzen wortwörtlich über den Kopf wachsen.

Ebenso erobern exotische Pflanzen die Gärten und selbst die Städte und Gemeinden greifen bei ihren Strassenrandbepflanzungen gerne darauf zurück.
Leider sind viele dieser Pflanzen sehr hübsch anzusehen aber gleichzeitig für die einheimischen Fauna völlig nutzlos. Die Robinie z.B. wird wegen Ihrer Härte gegen Autoabgase häufig ins Stadtbild gepflanzt, allerdings gibt es nur 2 Arten heimischer Insekten die von diesem Baum profitieren.
Bei der einheimischen Eiche sind es insgesamt über 560 Arten quer durch alle Tiergattungen.

In Feld und Flur gibt es ebenfalls ausschließlich ausgeräumte Flächen. Die früher überall üblichen Knicks (wilde Hecken) an den Feldrändern existieren so gut wie gar nicht mehr, und das die Bauern nicht gleich noch die Feldwege mit unterpflügen grenzt schon fast an ein Wunder.
Früher gab es noch Randstreifen an den Feldern in denen die heimische Flora und Fauna Möglichkeiten hatte sich zu verstecken, zu nisten und ihre Jungen groß zu ziehen.

Es ist also kein Wunder, dass man bei all der Ordnungswut und pflegeleichten Bepflanzung kaum noch Leben in den eigenen Gärten findet. Schmetterlinge sieht man nur noch selten, da Raupennahrung zu den "Unkräutern" gehört. Die früher überall gegenwärtigen Frösche, Eidechsen, Salamander etc. stehen heute fast komplett auf der Liste der gefährdeten Tiere.

Welches Kind kennt heute noch den Siebenschläfer, außer aus der Wettervorhersage, oder weiß, dass es in Deutschland ca. 500 Bienenarten gibt, oder sollten wir besser sagen, gab?

Die Brut- Nist- und Lebensmöglichkeiten für unsere tierischen Mitbewohner sind auf ein solch niedriges Maß zurück gegangen, dass es Zeit wird Umzudenken! Ohne die ganzen Vögel und Fledermäuse werden wir uns wundern wieviele Mücken es auf dem Planeten gibt, ohne die Wildbienen und andere Insekten sehen wir unser Obst nur noch im Supermarkt, die Blattläuse und andere Schadinsekten erobern weiter unseren Garten.

Wir möchten dafür sorgen, dass unsere Gärten wieder lebenswert werden, dass es wieder etwas zu entdecken gibt, und das die einheimische Natur die verlorenen Gebiete wieder zurück erobern kann.

Wenn man hier und da einen Nistkasten für Vögel, eine Nisthöhle für Fledermäuse, Nisthilfen für Wildbienen oder auch mal ein Igelhaus aufstellen, können Sie erleben wie das Leben in den Garten zurück kehrt. Auch für den Balkon bieten sich viele Möglichkeiten.

Wenn Sie über mehr Platz verfügen oder Besitzer einer schönen Obstwiese sind, haben Sie vielleicht die Möglichkeit eine Nisthilfe für den Steinkauz, einen Hornissenkasten oder auch Nistkästen für andere bedrohte Arten, wie den Wendehals aufzuhängen.
Der Ökologische Nutzen von Nistkästen in Ihrem Garten wird Sie erstaunen.

In Ihrem Garten leisten Nistkästen einen Beitrag zur Vorbeugung gegen Insektenschäden, der den Einsatz chemischer Spritzgifte verringern hilft.
 
Erstaunliche Beispiele:
- Ein einziges Meisenpaar mit Nachkommen vertilgt pro Jahr etwa 70.000 Raupen und 20 Mio. Taginsekten.
- Fledermäuse fressen ca. 1/4 bis 1/2 Mio. Stechmücken und Nachtinsekten in einem Sommer.
- Ein größeres Hornissenvolk (auch diese beziehen manchmal Nistkästen) braucht zur Aufzucht ihrer Brut bis zu 500g Insekten pro Tag.

Mit Nistkästen betreibt man also auch natürliche Schädlingsbekämpfung!

Helfen Sie mit!
Ihr Team von Naturschutz-zuhause.de


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